Was passiert denn auf der Windschutzscheibe?
Rückstände von Trocknungshilfen aus der Waschanlage, Reifenabrieb, Insekten und Straßenstaub bilden einen gefährlichen Belag auf der Windschutzscheibe. Fast alles wirkt hydrophobierend, also wasserabweisend. Trifft Wasser auf die Oberfläche der Windschutzscheibe, bildet es Millionen feinster Tröpfchen, die das einfallende Licht brechen. Als Fahrer kriegt man in dieser Situation nur ein diffuses Bild seiner Umgebung. Ohne Zweifel eine gefährliche Situation, vor allem bei Dunkelheit, einsetzendem Regen und hoher Geschwindigkeit. Ein geeignetes Mittel in der Scheibenwaschanlage löst das Problem: Es entfernt in Sekundenschnelle den gefährlichen Belag und eine klare Scheibe sorgt so für sichere Fahrt.
Was leisten dagegen die sog. Hausmittelchen?
Wie können gefährliche Blendfilme vermieden werden?
Spezielle Scheibenreinigungskonzentrate werden in aufwendigen Tests, gezielt für die Beseitigung solcher Blendfilme entwickelt. Dabei steht vor allem die Entfernung wasserabweisender, also hydrophobierender Beläge im Vordergrund. Diese sind für die gefährliche Lichtstreuung verantwortlich. Das Reinigungsmittel hat dabei die Aufgabe, die auf der Scheibe haftenden Verschmutzungen so zu entfernen, dass kein störendes Streulicht entsteht. Wichtig ist vor allem, dass die Reinigungskomponenten selbst kein Streulicht, also Blendlicht verursachen. Viele Reiniger, vor allem Geschirrspülmittel, entfernen zwar sehr schnell die Verschmutzungen von der Windschutzscheibe, die Ernüchterung kommt aber bald, nämlich dann, wenn die Scheibe wieder beregnet wird und der Wischer erneut betätigt werden muss. Es entstehen dabei sogenannte Nachschleier. Die Ursache hierfür ist einleuchtend. Der Schmutz der Windschutzscheibe wird nur scheinbar von dem Reinigungsmittel entfernt. Tatsächlich wird die wasserabweisende Verschmutzung von den Reinigungskomponenten nur verdeckt. Einsetzender Regen und der Scheibenwischer entfernen die Reiniger, bzw. die Tensidrückstände. Übrig bleibt die hydrophobe Schicht, die das gefährliche Streulicht verursacht.
Es kommt als auf das richtige Mittel an. Haushaltsspülmittel lösen dieses Problem nur bedingt. Sie wurden ja auch für eine ganz andere Anwendung konzipiert und sie sind nicht für spezifische Verschmutzungen entwickelt. Spezialprodukte, wie z. B. das meistgekaufte Scheibenreinigungskonzentrat CW 1:100 von Dr. Wack in Ingolstadt tun dies, sie sind anhand von abgestimmten Testschmutzarten für diese spezielle Aufgabe entwickelt. Das Premiumprodukt CW 1:100 Super besitzt als einziges am Markt eine Anti-Kalk-Formel, die den Kalk im Wasser bindet und somit das Verstopfen der Scheibenwaschanlage verhindert, was v. a. bei beheizten Systemen ein Problem darstellt.
Wie vergleicht man Scheibenreiniger?
Dafür gibt es bestimmte Testverfahren, die von Fachleuten (z. B. bei Daimler Chrysler) aus der Industrie- und von Reinigungsmittelherstellern erarbeitet wurden. Entscheidend ist, mit welchem Testschmutz wird getestet? Wie wird getestet? Was wird bewertet? Es reicht nicht aus, nur die sichtbare, also makroskopische Verschmutzung zu entfernen, vielmehr kommt es darauf an, die latente Gefahr, die Ursache für den gefährlichen Blendfilm, also die hydrophoben wasserabweisenden Verschmutzungen zu entfernen und zwar so, dass sie nicht nur maskiert werden. Neben der guten Reinigungswirkung, dürfen Scheibenreiniger auch den Lack der „teueren Autos“ nicht angreifen. Die zunehmend verstärkt eingesetzten Kunststoff-Streuscheiben von Scheinwerfern, dürfen ebenfalls nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Hier gibt es ein speziell entwickeltes Testverfahren von Hela. Eine Eignung für die neuentwickelten Fächerdüsen muß ebenfalls gegeben sein.
Die Reinigung der Windschutzscheibe ist keineswegs trivial. Dieser sicherheitsrelevante Aspekt im ständig zunehmenden Straßenverkehr, darf und sollte nicht unterschätzt werden. Es ist daher ratsam, dieses Problem den Spezialisten zu überlassen. Sie verfügen über das nötige Fachwissen und über die nötige Kompetenz, um hier für den Autofahrer die richtigen Problemlösungen zu erarbeiten.
Nähere Informationen erhalten Sie von:
Dr. Wack Chemie GmbH
Bunsenstraße 6
85053 Ingolstadt
Hr. Carsten Ehlert
Tel. 0841 / 635-44
carsten.ehlert@wackchem.com
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